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Mit 16. Jahren darf man wählen!
11.2006
Man
kann ein Problem nicht mit der Denkweise lösen,
die es
erschaffen hat. ( Albert Einstein )
Oh ja, mit 16. Jahren darf man an der Kommunalwahl teil nehmen
und richtig wählen, wie die Alten. Das hat mich doch mehr als
erschreckt, wie ich da so vor der Wahl an meinem Infotisch stehe
voll gepackt mit Wahlinformationen und vielleicht einer von zehn
Jugendlichen wusste, das er überhaupt wählen darf.
Wo läuft denn hier was falsch? Ist unsere Schule so
wirklichkeitsfremd, - was wird dort vermittelt? Da sehr viele
Lehrer auch eine kommunalpolitische Karriere anstreben, bin ich
doch über diesen momentanen Stand der Dinge sehr verwundert. Ändert
sich ja doch nichts oder wie soll ich mir dies erklären, Fragen
über Fragen. Vielleicht hat ja der eine
oder andere Schüler oder
Lehrer Lust mir mal zu mailen.....!
Cerstin Bayer
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Foto privat |
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Dritter politischer Frühschoppen
09.2007
Am 02.09.2007 fand unser dritter
politischer Frühschoppen in Lindhorst statt. Zum Thema hatten
wir uns die Landtagswahl am 27.01.2008 gestellt. Bedauerlich
war, das wir fast unter uns waren, denn nur wenige Bürger
folgten unserer Einladung zur Diskussion. Zu der
Diskussionsrunde konnten wir Grant Hendrik Tonne, der für den
niedersächsischen Landtag kandidierte und Karsten Becker
Vorsitzender des
SPD-Unterbezirks
Schaumburg
gewinnen.
Nach dem sich die Gastredner vorgestellt hatten,
entwickelte sich schnell eine interessante und zeitweise heftige
Diskussion. Die Schwerpunkte waren die Themen Recht, Schul- und
Innenpolitik.
Insgesamt gesehen fand man Übereinstimmungen in allen Bereichen,
wenn auch die eine oder andere kritische Frage aus Zeitgründen
nicht bis zum "bitteren Ende" ausdiskutiert werden konnte. Hier
eine kurze Zusammenfassung:
- Das größte Interesse der Anwesenden galt der Bildungspolitik.
Die von der CDU gestrichene Lehrmittelfreiheit muss dringend
wieder rück-gängig gemacht werden!
Es ist eine Zumutung 200 bis 400 Euro für ein Schuljahr an
Lehrmittel, je nach "Schule" für die Familien auszugeben.
- Auch gingen wir konform die Schulstruktur zu ändern, um für
alle Kindern eine bessere Bildung zu gewährleisten!
- Weiterhin muss der Sozialabbau in Niedersachsen dringend
gestoppt werden! Um auch den dafür notwendigen Ausgleich der
Finanzsituation zu schaffen, muss dringend eine Stärkung der
Wirtschaft vorgenommen werden!
- Da Niedersachsen mit einem Pro-Kopf-Index von nur 97,8 (BRD =
100), auf Platz 8 landet,
Lindhorst dagegen nur mit 92,1 PKI, das entspricht dem unteren
Durchschnitt. -
Ist dies schon ein Beweis dafür, das Herr Wulff die Region
Schaumburg vernachlässigt. Hinzu kommt noch sein nicht nach
vollziehbares "Möbelrücken", so zB. die Polizei-Inspektion in
den Kreis Nienburg zu verlegen, wobei Schaumburg keinen
Ausgleich erfahren hat!
- Auch ein Thema war der Mindestlohn, der bei den
Reinigungskräften in Niedersachsen durchgesetzt ist. Wenn auch
mit gewissen Ausnahmen! Weshalb sollte es in anderen Gewerben
nicht möglich sein?
Jedoch will man in der "Bundes - SPD" den Mindestlohn von den
einzelnen Branchen abhängig machen. (Nach Tarifen)
Dies ist mE. nicht optimal und zu kompliziert, zumal doch
nur die Niedriglohn-Branchen betroffen sind!
Doch ich empfinde das schon als kleinen Fortschritt!
baxy
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(vl) Karsten Becker, Grant
Hendrik Tonne,
Erwin Martin und Volkmer Märkert.
vom 21.06.2008
Grant Hendrik Tonne
"Alles andere
als ein Anfänger"

Interessierte Zuhörer,
(r) Hans Otto Blume, Bürgermeister von Lindhorst
Fotos: baxy |
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Information zur Landtagswahl
01.2008
Alle Einwohner die das
18. Lebensjahr vollendet haben und am Wahlsonntag
mindestens drei Monate ihren Wohnsitz in Niedersachsen
haben, dürfen wählen. Unter der Voraussetzung, das sie
die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und nicht vom
Wahlrecht
ausgeschlossen sind!
Diese Bürger erhalten eine Karte, die sogenannte
"Wahlbenachrichtigung". Diese ist bei dem Wahlgang vorzulegen, oder man
beantragt mit ihr eine Briefwahl. Sollte eine andere
Person Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragen,
muss eine schriftliche Vollmacht vorgelegt werden!
Die Briefwahl kann in den Büros der Gemeinden
persönlich oder postalisch beantragt werden.
Einzelheiten befinden sich auf der Wahlberechtigung auf
der Rückseite!
Denken sie bitte an die
Wahl, denn wer nicht wählt darf sich anschließend auch
nicht über die Landespolitik beschweren!
baxy
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