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Der Ursprung der Gemeinde Lindhorst geht vermutlich in die
Zeit der "Frankenherrschaft" im
9. und 10. Jahrhundert zurück, wobei die Besiedlung als sehr
spärlich angesehen werden muss.
Gründung 1919
Zum Ende des
19. Jahrhundert, wurde Lindhorst noch von der Landwirtschaft
geprägt. Durch
den
Bau der Eisenbahnlinie Hannover - Minden, sowie durch den
Steinkohleabbau im Umland,
siedelten sich dann Anfang des 20.
Jahrhunderts die ersten SPD-Anhänger in
Lindhorst an.
Im Jahre 1919 schlossen sich diese dann zusammen zur SPD
Lindhorst.
Gründer war der
Bahnhofsvorsteher Loitsch.
Wie auch anderswo in Schaumburg-Lippe, wurde die
SPD in
Lindhorst bei verschiedenen
Wahlen mit 40% stärkste Kraft.
Da sich aber die kirchlichen Gruppen mit der
deutschnationalen Volkspartei
zusammen
taten,
konnte die SPD nie eine Mehrheit für den Gemeinderat
stellen.
1919 wurde Herr Loitsch zum Landtagsabgeordneten des Landes
Schaumburg-Lippe
gewählt
und wurde dann Landrat für den
Kreis Bückeburg.
Zu dieser Zeit waren noch die Herren
Wedemeier,
Kramer und Duhnsen für die SPD tätig.
Bis 1932 hielt sich die SPD in Lindhorst bei knapp 50%.
Die
NS-Zeit
Bedingt durch den Nationalismus und damit dem Verbot der SPD, sowie deren Verfolgung
der Mitglieder ruhte dann die Arbeit der
Lindhorster SPD-Mitglieder bis nach dem
Zweiten Weltkrieg.
Wieder
Gründung
Die SPD in Lindhorst wurde unter anderem von Karl Lauenstein,
Christoph Koller,
Wilhelm Mensching, Wilhelm Stahlhut sowie Fritz Heine wieder aufgebaut.
Vorsitzender von 1947 bis
1953 war Christoph Koller.
Wahlen 1954
In diesen
Jahren vergrößerte sich die Bevölkerungszahl des Ortes
unter anderem durch Zuzug
nach Lindhorst rasant. Lebten 1939 ca. 1.000 Menschen in
Lindhorst, so waren es nun um die
4.000 Einwohner, davon etwa 3.000 Bergleute,
so dass im
November 1954 Zwischenwahlen
für
den Gemeinderat
erforderlich wurden.
Die SPD gewann diese und erhielt die absolute Mehrheit.
Sie stellte 8 von 15 Ratsmitgliedern.
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Heinz Schmidt ist seit 1947 Mitglied der SPD und
übernahm von 1953 bis 1961 den
Vorsitz des OV.
Durch seine Initiative entstanden zum Beispiel
der
"alte Sportplatz"
und das Lindhorster-Solarbad,
das 1974 der Samtgemeinde
übertragen wurde. Am 14.10.2006 wurde er urkundlich
zum Ehrenvorsitzenden des OV-Lindhorst ernannt.
Neben Seiner Tätigkeit im heutigen Ortsverein,
ist er seit der Gründung [1992] von
60 plus
bis zum heutigen Tag im Bezirksvorstand noch aktiv. |
Arbeits-Schwerpunkte
Die Mitglieder
des SPD-Ortsverein Lindhorst befassten sich damals unter
anderem mit den Themen Kinder und Jugend sowie Sport und Bildung.
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Der frühere Oberbürgermeister
von "West Berlin" und
Ex-Bundeskanzler Willy Brandt,
mit Herbert Sass
an der
Margister-Nothold Schule
Anfang 1961 in Lindhorst
[ Glück-Auf-Str. / Kornstraße ] |
Sie trugen einen maßgeblichen
Anteil zum Bau des Kindergartens mit
einem Jugendraum,
zum
Bau der Schule und der Sportanlage sowie
der Badeanstalt
bei.
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Bürgermeister
der Gemeinde Lindhorst
wurde Wilhelm Mensching am 20.12.1954,
der dieses
Amt bis 1990 inne hatte.
Auch stellte die SPD von 1974 bis 1990 mit ihm
den Bürgermeister
der Samtgemeinde Lindhorst. |
Weiter setzten sie sich für die Gründung des
Ortsjugendrings ein und es entstand unter
ihrer Initiative eines der ersten Jugendheime der ländlichen Gegend.
Vorsitzender war
hier Anfangs Christoph Koller.
Am 11.07.1953 übernahm Heinz Schmidt den Vorsitz, der noch heute
als
Ehrenvorsitzender im
Vorstand
des
Lindhorster Ortsverein aktiv ist. Der Gemeinderat unter
Führung der Ratsherren, hatte in diesen Jahren eine
Fülle von schwierigen Aufgaben
zu bewältigen, so z.B. die
Wasserversorgung,
Schmutzwasser-Beseitigung und Müllentsorgung.
Der Ortsverein hatte in den fünfziger Jahren 21 Mitglieder, heute sind
es 85 Mitglieder,
wobei der höchste Stand 1968 mit 171 Mitgliedern erreicht wurde.
Im Jahre 1961 übernahm Helmut Günther den Vorsitz des Ortsverein bis 1972.
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Sein
Sohn
Andreas Günther der seit 1981
mit einer kurzen Unterbrechung,
aktives Mitglied des OV ist, wurde mit großer Zustimmung der Bevölkerung
der
Samtgemeinde, 2006 in den Kreistag gewählt. Hierbei hat er
das viert
beste Ergebnis als "Newcomer" von allen Kreistagskandidaten
erreicht.
Dieses
Ergebnis ist für seine erstmalige Kandidatur
sehr beachtlich, wobei
er dieses
Ergebnis auch als
Verpflichtung gegenüber den Bürgern
empfand. Im Jahr 2011 stellt er sich zur Wahl zum Samtgemeindebürger-
meister und konnte diese mit 62,46 Prozent für sich entscheiden! |
Kurt
Reuther beschäftigte sich als Bürgermeister seit 1991 mit dem aktuellen Geschehen
in Lindhorst.
Die Themen decken sich im Wesentlichen mit den oben
genannten
Arbeitsschwerpunkten.
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Ein
Jahr vor der Kommunalwahl 1991 übernahm
Kurt Reuther, der allgemein nur
"unser Kurt" genannt wurde,
die Geschicke der Gemeinde als Bürgermeister
bis September 2005. |
So setzte sich die
SPD Lindhorst unter Führung des
Fraktionsvorsitzenden Detlef
Klemz
(1993-2001) für den
Erhalt des "alten" Sportplatzes
an der Lüdersfelderstraße und damit
gegen eine
Bebauung dieser Flächen ein.
Im Jahr 2001 wurde auf Grund einer Initiative des
'Heimatvereins' ein Dorferneuerungsprogramm
aufgestellt. Nach Genehmigung durch das Land
Niedersachsen, wurde 2002 mit der Umsetzung
begonnen. Motor der Dorferneuerung war Max Dziemba,
der mit großen Engagent die Führung übernahm. Das
größte Projekt war die Sanierung des alten Bauernhofes
der Familie Gümmer im Gemeindezentrum. Es entstand das
Dorfgemeinschaftszentrum "Hof Gümmer".
So konnte
Kurt Reuther
am
30. September 2005 sein
Bürgermeisteramt an Hans-Otto Blume, im neuen Dorfgemeinschaftshaus übergeben.
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Der
damalige Ministerpräsident
von Niedersachsen und
spätere
Bundeskanzler Gerhard Schröder
mit
Hiltrud (Hensen), Alfred
Reckmann
und Kurt Reuther in Lindhorst. |
Heutige Themen
Grundsätzlich haben sich die Themen in dem SPD-Ortsverein
nicht wesendlich geändert.
In den Zeiten
der "schmalen Kassen", beschäftigt
man sich weiterhin mit dem aktuellen
Geschehen in Lindhorst.
Ein wesendlicher Schwerpunkt der SPD, ist weiterhin die
Dorferneuerung. So sollen
verkehrstechnisch Probleme beseitigt werden, wie zum
Beispiel die Parksituation am Kindergarten und die
Neugestaltung des Marktplatzes mit einer Verlegung der
zentralen Bushaltestelle.
Nach der Fertigstellung des
Dorfgemeinschaftshaus "Hof Gümmer"
mit seinem Museum, wurde
auch der Schulplatz und das
Dorfgemeinschaftshaus 2011 im
Ortsteil Ottensen instand gesetzt. Weitere Aktivitäten werden
folgen, wie die
Endstandsetzung des Mausoleum.
Auch betreiben die SPD-Mitglieder Wahlkampf in Lindhorst.
So sind
unter
anderem
Sebastian
Edathy zum Bundestagswahlkampf und
Grant Hendrik Tonne
(Landtagsabgeordneter)
für verschiedene Veranstaltungen
in Lindhorst.
Besuche vom damaligen
Landrat
Heinz-Gerhard Schöttelndreier erfolgten regelmäßig. Meist
jedoch in Zusammenhang mit der
Dorferneuerung. Auch der neue Landrat Jörg Farr ist
regelmäßig in Lindhorst zu Gast.
Wichtig ist den Mitgliedern des Ortsvereins die Zusammenarbeit
mit den örtlichen Vereinen.
Man beteiligt sich zum Beispiel an Müllsammelaktionen des TuS-Jahn
Lindhorst. So wird in 2011
die erste "Ehrenamts-Party" für die in den Vereinen tätigen
Betreuer vom Ortsverein organisiert.
Verschiedene
Veranstaltungen für die Öffentlichkeit finden bei der Lindhorster SPD nicht nur
zu
Wahlkampfzeiten
statt. Angekündigt werden die Veranstaltungen jeweils im
Schaukasten des
Ortsverein und im Internet unter
www.spd-lindhorst.de!
Die eigene WEB Site ging am 01.01.2006 als B-Version
unter der Bezeichnung "spd-lindhorst-sgv.de", an den
Start und wird seitdem von unseren WEB-Master Klaus
Baxmann weiter ausgebaut.
Die Veranstaltungen haben teilweise ihren festen
Platz im Leben der Lindhorster, so zum Beispiel die jährlich Radwanderungen, mit
abschließenden Grillabend.
Am 14.10.2007 wurde erstmals erfolgreich ein BINGO -
Nachmittag durchgeführt, der jährlich wiederholt wird,
da dieser bei "Jung" und "Alt" großen Anklang fand.
Der Überfluss dieser Veranstaltung kommt jeweils
einem Verein zu gute!
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